Behandlung von Kindern und Jugendlichen
Gerade die Behandlung von Kindern und Jugendlichen muss besonders sensibel erfolgen. Für eine erfolgreiche Behandlung gibt es viele entscheidende Faktoren:
- Die Erfahrung der Ärzte auf dem Gebiet der Kinderzahnheilkunde muss fundiert sein.
- Die Umgebung der Praxis sollte kindgerecht gestaltet sein.
- Das Behandlungsspektrum sollte bestens auf Kinder ausgerichtet sein.
- Der Zahnarzt muss sich mit der psychologischen Situation des Kindes auseinandersetzen können, damit eine erfolgreiche Kooperation zwischen beiden möglich ist.
Da wir alle oben genannten Voraussetzungen erfüllen, können Sie sich sicher sein, dass Ihr Kind bei uns in den besten Händen ist. Überzeugen Sie sich einfach selbst.
Die Kooperationsbereitschaft von Kindern und Jugendlichen ist entscheidend für ein erfolgreiches Behandlungsergebnis. Viele Kinder sind von früheren Zahnarztbesuchen traumatisiert und haben große Angst vor der Behandlung. Sehr junge Kinder können nur schwer behandelt werden, wenn ein größerer Eingriff vorzunehmen ist. Daher bieten wir den Kindern verschiedene Möglichkeiten einer angenehmen Therapie:
Anästhesie von Kindern
Umfangreiche Behandlungen bei sehr jungen Kindern (jünger als 6 Jahre) können wir in unserer Praxis unter Vollnarkose durchführen. Auch bei traumatisierten oder besonders ängstlichen Kindern kann eine aufwändigere Behandlung unter Vollnarkose durchgeführt werden. Dabei werden die Kinder von unseren Anästhesisten in einen schmerzfreien Zustand versetzt, der die Behandlung möglich macht. Den Eltern ist es natürlich gestattet, während der Operation bei dem Kind zu bleiben. Nach der Behandlung beobachten wir die Kinder noch etwa 2 Stunden bis sie in Begleitung die Praxis verlassen können. Häufig ist Eltern ein Eingriff unter Vollnarkose zu riskant. Dabei vertragen Kinder eine Narkose im allgemeinen sehr gut, da ihr Herz- Kreislaufsystem in der Regel gesund ist. Wir bieten Ihnen gerne die Möglichkeit mit uns in einer Vorbesprechung alle Fragen zu beantworten und Ihnen den Vorgang genau zu erklären.
Hypnose von Kindern und Jugendlichen
Wir wenden in unserer Praxis verschiedene Methoden der leichten Hypnose an. Diese versetzen die Kinder in eine Art Trance-Zustand, der es uns ermöglicht die Behandlung leichter durchführen zu können. Diese Art der Verminderung des Schmerzempfindes ist ungefährlich, da wir sehr behutsam vorgehen. Fragen zu dieser Methode können wir gerne in einem persönlichen Gespräch klären.
Restaurative Maßnahmen
Auch bei Kindern kann es notwendig werden restaurative Maßnahmen zu ergreifen. Wir bieten Ihnen verschiedene Möglichkeiten das Gebiss des Kindes wieder herzustellen. Häufig wird beispielsweise das Vorhandensein von gesunden Milchzähnen unterschätzt. Sie dienen als Platzhalter für die bleibenden Zähne und haben daher einen hohen Stellenwert. Dass Milchzähne irgendwann ausfallen, ist natürlich bekannt. Aber bis zu diesem von dem Körper selbst gewählten Zeitpunkt ist es wichtig, die Milchzähne gesund zu halten. Ob restaurative Maßnahmen ergriffen werden müssen, klären wir gerne mit dem Kind und den Eltern in einem persönlichen Gespräch und in einer gründlichen Untersuchung.
Kieferorthopädie bei Kindern und Jugendlichen
Die prothetische und kieferorthopädische Versorgung stellt bei Kindern und Jugendlichen einen genauso wichtigen Aspekt dar wie bei erwachsenen Patienten. Die Grundlagen für ein einwandfreies Gebiss werden bereits im Kindesalter gelegt. Fehlstellungen der Zähne können Folgeschäden hervorrufen. Allerdings kann man solchen Schäden mit Hilfe einer Korrektur vorbeugen. Die verschiedenen Methoden erörtern wir gerne mit Ihnen in unserer Praxis.
Prophylaxe
Die eigenen Zähne sollten ein Leben lang bleiben. Die richtige Pflege der Zähne ist entscheidend für dieses Ziel. Daher gilt: Prophylaxe statt Sanierung! Nicht nur für erwachsene Patienten bietet sich eine „Professionelle Zahnreinigung“ an. Auch für Kinder und Jugendlichen ist diese Art der gründlichen Reinigung eine wichtige Voraussetzung für ein langanhaltend gesundes Gebiss.
Die Behandlung wird von unseren speziell ausgebildeten Dentalhygienikerinnen durchgeführt, die auch im Umgang mit Kindern geübt sind. Regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt gehören genauso zur vorbildlichen Zahnerhaltung wie die persönliche Pflege der Zähne zu Hause. In unserer Praxis zeigen wir den Kindern und ihren Eltern gerne Putztechniken.
Karies-Schutz
Nach dem 6. Lebensjahr übernimmt die Versicherung die Kosten für die Versiegelung von Fissuren. Fissuren sind winzige Spalten in den Zähnen. Sie bieten Bakterien eine gute Möglichkeit den Zahn anzugreifen. Gründliches Zähneputzen hilft in diesem Fall leider wenig. Zweimal jährlich können Fissuren mit einem speziellen Material versiegelt werden, so dass die Zähne wieder geschützt sind und Bakterien keine Angriffsstellen mehr bieten.
Tipps für Eltern
- Gehen Sie regelmäßig mit Ihrem Kind zu Kontrolluntersuchungen.
- Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind an den Terminen ausgeruht und ausgeglichen ist.
- Bedrängen Sie Ihr Kind weder vor noch während oder nach dem Besuch in der Zahnarztpraxis.
- Vermeiden Sie negative Formulierungen.
- Gewöhnen Sie Ihr Kind an regelmäßige Zahnarztbesuche.
- Haben Sie Verständnis für die Angst Ihres Kindes.
Nur durch eine gute Zusammenarbeit zwischen den Eltern, dem Kind und dem Zahnarzt ist eine Behandlung erfolgreich.
Interessantes
Besonders häufig wird bei Kindern ECC diagnostiziert. ECC ist die Abkürzung für Early Childhood Caries und ist bekannt als Nuckelflaschenkaries. Viele Eltern sind der Auffassung, dass sie ihren Kindern mit Säften und Tees einen Gefallen tun. Dem ist leider nicht so. Vermeiden Sie unbedingt Ihrem Kind Saft oder Tee zum Stillen von Durst zu geben. Der Zucker, der in den Getränken enthalten ist, kann langfristige Schäden zur Folge haben. Greifen Sie lieber auf stilles Mineralwasser zurück.
Das Ablutschen des Schnullers, um ihn zu “säubern“, sollten Sie nur dann machen, wenn Sie wissen, dass in Ihrem Mund nur eine sehr geringe Anzahl von Karieserregern vorhanden ist. Dies können Sie mit einem Speicheltest in unserer Praxis gerne überprüfen lassen.
Putzen Sie schon den ersten Zahn Ihres Kindes. Bis zum dritten Lebensjahr reicht es die Zähnchen einmal am Tag zu putzen. Danach mindestens zweimal am Tag. Geben Sie Ihrem Kind nicht die Zahnpasta, die Sie verwenden, sondern spezielle Kinderzahncreme. Wenn Sie versuchen das tägliche Putzen der Zähne dem Kind spielerisch beizubringen, wird es vielleicht sogar Freude daran finden.
In der Schwangerschaft sind Patientinnen häufig anfälliger für Zahnfleischerkrankungen oder Karies. Das kann auf die hormonelle Umstellung zurückgeführt werden. Wir raten dazu, während der Schwangerschaft regelmäßig den Zahnarzt aufzusuchen und „Professionelle Zahnreinigungen“ durchführen zu lassen.